Nachhaltigkeit bei Promotionbekleidung.

Wir sind anspruchsvoll, denn wir wollen Produkte liefern, die anders, lange tragbar, qualitativ hochwertig sind und mit gutem Gewissen gefertigt wurden.

GOTS-Zertifikat_organic_cotton_textilekonzepte

Bei Nachhaltigkeit bei Promotionbekleidung geht es darum, dass man seinen Prinzipien und seiner Überzeugung treu bleibt. Alle Mitarbeiter, Lebewesen und unsere Umwelt sollen mit der Achtung behandelt werden, die sie verdienen. Es geht um die Erhaltung Ihrer unmittelbaren Umgebung und den Umgang mit ihr in einer Weise, die dafür sorgt, dass sie auch für kommende Generationen weiter bestand hat. Das lässt sich am besten erreichen, wenn man seine Lieferanten und Partner kennt – am besten persönlich. Wir setzen deshalb auf persönliche Beziehungen zu unseren Produzenten mit nachweislicher Verantwortlichkeit. Helfen Sie uns dabei, unseren Lebensraum zu erhalten!

Bei uns können Sie deshalb Artikel erwerben, die den hohen GOTS-Standard erfüllen. Selbstverständlich können wir auch ein Textil nach Ihren Vorstellungen gestalten und mit einem GOTS Zertifikat anfertigen lassen. Wir haben nichts zu verbergen. Informieren Sie sich über den GOTS Standard unter http://www.global-standard.org/de/. Bei GOTS-Textilien können Sie sicher sein, dass folgenden Verhaltenskodex eingehalten wird:

CODE OF CONDUCT

SOZIALE MINDESTANFORDERUNGEN

Geltungsbereich

Die folgenden Sozialkriterien gelten für alle Stufen der Textilverarbeitung, -konfektion und den Textilhandel, in denen Arbeiter beschäftigt werden.

Die Beschäftigung ist freiwillig

Es gibt keine Zwangsarbeit oder Sklavenarbeit. Arbeiter dürfen nicht gezwungen werden, eine „Kaution“ oder ihre Ausweispapiere bei ihrem Arbeitgeber zu hinterlegen und können ihren Arbeitgeber nach einer angemessenen Kündigungsfrist verlassen.

Vereinigungsfreiheit und Recht auf Tarifverhandlungen

Die Arbeiter haben ohne Ausnahme das Recht, Gewerkschaften nach eigener Wahl beizutreten oder solche zu gründen und kollektiv zu verhandeln.

Der Arbeitgeber nimmt eine offene Haltung gegenüber den Tätigkeiten von Gewerkschaften und ihren organisatorischen Tätigkeiten ein.

Arbeitnehmervertreter werden nicht diskriminiert und haben die Möglichkeit, ihre repräsentativen Funktionen am Arbeitsplatz wahrzunehmen.

Wo das Recht auf Vereinigungsfreiheit und Tarifverhandlungen von Gesetz eingeschränkt ist, erleichtert der Arbeitgeber die Entwicklung analoger Strukturen zur unabhängigen und freien Vereinigung und zu kollektiven Verhandlungen und behindert diese nicht.

Sichere und hygienische Arbeitsbedingungen

Eine sichere und hygienische Arbeitsumgebung ist zur Verfügung zu stellen, wobei der aktuelle Stand der Technik und Kenntnisse aller spezifischen Gefahren zu berücksichtigen sind. Geeignete persönliche Schutzausrüstung muss den Arbeitern zur Verfügung gestellt werden; und es musssichergestellt sein, dass diese wenn nötig auch verwendet wird. Es sind geeignete Maßnahmen zu treffen, um Unfälle und gesundheitliche Beeinträchtigungen zu verhindern, die sich aufgrund der Arbeit ergeben, mit dieser verbunden sind oder in deren Verlauf auftreten, indem die der Arbeitsumgebung inhärenten Gefahrenquellen soweit vertretbar minimiert werden.

Für alle verwendeten chemischen Substanzen und Zubereitungen müssen die zugehörigen Sicherheitsdatenblätter (SDB) aufbewahrt werden und es muss gewährleistet sein, dass die jeweiligen Gesundheits- und Sicherheitsbestimmungen für die Lagerung und den Umgang mit diesen Chemikalien erfüllt sind.

Die Mitarbeitermüssen regelmäßige, protokollierte Gesundheits- und Sicherheitsunterweisungen erhalten, einschließlich Feuerschutz- und Räumungsübungen. Diese Unterweisungen sind für neue Mitarbeiter oder Mitarbeiter, denen neue Aufgaben zugeteilt werden, zu wiederholen.

Zugang zu sauberen Toilettenanlagen und Trinkwasser und gegebenenfalls zu Ruhebereichen, Essensbereichen und hygienischen Möglichkeiten zur Aufbewahrung von Nahrungsmitteln muss gewährt werden. Wenn eine Unterkunft zur Verfügung gestellt wird, muss diese sauber und sicher sein und die Grundbedürfnisse der Mitarbeiter erfüllen.

Die für die Einhaltung des Kodex verantwortliche Firma muss einen leitenden Angestellten als Beauftragten für Gesundheits- und Sicherheitsfragen benennen.

Keine Kinderarbeit

Es dürfen keine Kinder eingestellt werden.

Die Firmen, bei denen bereits Kinderarbeit verrichtet wurde, müssen Richtlinien und Programme entwickeln (oder daran teilnehmen), die die Entwicklung der betroffenen Kinder fördern und die dafür sorgen, dass jedes Kind, das Kinderarbeit verrichtet hat, die Möglichkeit erhält, eine angemessene Ausbildung zu beginnen und diese mindestens so lange durchzuführen, bis es erwachsen ist;

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen nicht nachts oder unter gefährlichen Bedingungen arbeiten.

Diese Richtlinien und Maßnahmen, einschließlich der Auslegung der Begriffe „Kind“ und „Kinderarbeit“ müssen den Bestimmungen der ILO-Normen C138 und C182 entsprechen.

Existenzsichernde Löhne

Löhne und Gehälter, die für eine normale Arbeitswoche gezahlt werden, erfüllen mindestens die nationalen gesetzlichen Standards oder Industrie-Tarife, je nachdem, welche höher sind. Auf jeden Fall sollen die Löhne stets ausreichen, um Grundbedürfnisse zu erfüllen und einen gewissen Betrag zur freien Verfügung enthalten.

Alle Mitarbeiter müssen, bevor sie eine Anstellung annehmen, schriftliche verständliche Informationen über ihre Anstellungsbedingungen einschließlich der Löhne erhalten. Bei jeder Bezahlung müssen Einzelheiten ihrer Löhne für den betreffenden Abrechnungszeitraum (Lohnbescheinigung) übermittelt werden.

Abzüge vom Lohn als Disziplinarmaßnahme sind nicht erlaubt. Lohnabzüge, die durch die nationale Gesetzgebung nicht vorgesehen sind, sind ohne die ausdrückliche Erlaubnis des betroffenen Mitarbeiters nicht erlaubt. Alle Disziplinarmaßnahmen müssen dokumentiert sein.

Keine überlangen Arbeitszeiten

Die Arbeitszeit entspricht den nationalen Gesetzen oder den Industrie-Tarifen, je nachdem, welche Regelung einen größeren Schutz bietet. In keinem Fall dürfen die Mitarbeiter regelmäßig mehr als 48 Stunden pro Woche arbeiten und müssen im Durchschnitt mindestens einen freien Tag pro Woche erhalten. Überstunden müssen freiwillig sein und dürfen nicht mehr als 12 Stunden pro Woche betragen. Überstunden dürfen nicht regelmäßig verlangt werden und sind stets mit einem Lohnaufschlag zu kompensieren.

Es erfolgt keine Diskriminierung

Es erfolgt keine Form von Diskriminierung z.B. bezüglich Einstellung, Entlohnung, Zugang zu Fortbildung, Beförderung, Entlassung oder Ruhestand auf der Grundlage von Rasse, Kaste, nationaler Herkunft, Religion, Alter, Behinderung, Geschlecht, Familienstand, sexueller Orientierung, Gewerkschaftsmitgliedschaft oder politischer Ausrichtung.

Es wird eine reguläre Anstellung angeboten

In jeder möglichen Hinsicht muss Arbeit auf der Grundlage von anerkannten Arbeitsverhältnissen durchgeführt werden, wie sie sich durch nationale Gesetze und die Praxis bewährt haben. Die arbeits- und sozialrechtlichen Verpflichtungen gegenüber den Beschäftigten, die sich aus dem regulären Beschäftigungsverhältnis ergeben, dürfen nicht umgangen werden durch einseitige, nur die Beschäftigten bindende Verträge, Verträge mit Lohnauftragnehmern, Heimarbeitsvereinbarungen oder durch Ausbildungsprogramme, die nicht wirklich auf die Vermittlung von Fähigkeiten oder eine reguläre Beschäftigung abzielen. Es soll auch keine dieser Verpflichtungen durch übermäßige Verwendung von Zeitverträgen umgangen werden.

Grobe oder inhumane Behandlung ist nicht erlaubt

Körperliche Misshandlung oder Disziplinierung, die Androhung von körperlicher Misshandlung, sexuelle oder andere Belästigungen und Beschimpfungen oder andere Formen der Einschüchterung sind verboten.

Sozialverantwortliches Management

Die Unternehmen müssen über eine Erklärung zum sozial verantwortlichen Handeln verfügen, um sicherzustellen, dass die Sozialkriterien eingehalten werden können. Sie sind dazu verpflichtet, Umsetzung und Überwachung der Sozialkriterien zu unterstützen durch:
– die Ernennung eines Verantwortlichen für den Bereich der unternehmerischen Sozialverantwortung
– die Überwachung der Einhaltung der Sozialkriterien und die Durchführung erforderlicher Verbesserungen an den jeweiligen Betriebs
– Standorten
– die Unterrichtung seiner Arbeitnehmer über den Inhalt der Sozialkriterien in der/den jeweiligen gebräuchlichen Landessprache(n)
– lückenlose Aufzeichnungen von Namen, Alter, Arbeitszeiten und Löhnen für jeden Arbeitnehmer
– die Genehmigung zur Ernennung eines Arbeitnehmervertreters für Sozialfragen durch die Belegschaft, der eine Rückmeldung über Umsetzung und Einhaltung der Sozialkriterien an das Management geben kann
– Erfassen und Untersuchen von Beschwerden seitens der Beschäftigten oder Dritter in Zusammenhang mit der Einhaltung der Sozialkriterien sowie Aufzeichnen aller zu treffenden erforderlichen Verbesserungsmaßnahmen, die sich aus diesen Beschwerden ergeben
– den Verzicht auf Disziplinarmaßnahmen, Entlassungen oder andere Formen der Diskriminierung gegen Arbeitnehmer, die Informationen bezüglich der Einhaltung der Sozialkriterien liefern

Nachhaltigkeit bei Promotionbekleidung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Firmenphilosophie.